71. Wissenschaftlicher Kongress
12. – 14. Mai 2022, Magdeburg
Der Öffentliche Gesundheitsdienst – Jetzt die Zukunft
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Veranstalter

BVÖGD
Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V.
www.bvoegd.de
Weitere Informationen
Der BVÖGD e. V. wurde 1950 als Dachverband gegründet. Er vertritt als eingetragener Verein alle fünfzehn Landesverbände der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Die Landesverbände entsenden Delegierte in die Mitgliederversammlung.

Organe des Bundesverbandes sind:

  • der geschäftsführende Vorstand
  • der erweiterte Vorstand und
  • die Mitgliederversammlung

Der Vorstand setzt sieben Fachausschüsse ein:

  • Amtsärztlicher Dienst/Gutachtenwesen
  • Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
  • Gesundheitsberichterstattung (GBE)

und Prävention

  • Infektionsschutz
  • Psychiatrie
  • Umweltmedizin
  • Krisenmanagement

Darüber hinaus ernennt der Geschäftsführende Vorstand Fachberater für verschiedene Aufgabenbereiche. Der Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V. (BZÖG) ist kooptiertes Mitglied. Alle Aufgaben im BVÖGD werden ehrenamtlich wahrgenommen.

Hauptaufgaben und Ziele
Der Bundesverband vertritt und fördert die beruflichen und wissenschaftlichen Interessen der Mitglieder seiner Landesverbände auf nationaler und internationaler Ebene. Darüber hinaus setzt er sich, zusammen mit den Landesverbänden, für die rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen der einzelnen Mitglieder ein. Der BVÖGD verfolgt eine stärkere wissenschaftliche Ausrichtung und qualitätsgesicherte Weiterbildungsmaßnahmen ebenso wie eine Verbesserung der tariflichen Vergütung und Besoldung. Er will so dem Mangel an Fachärztinnen und -ärzten im Öffentlichen Gesundheitswesen langfristig begegnen.

Zahlen und Fakten
In Deutschland gibt es ca. 400 Gesundheitsämter, in denen 17.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Ca. 2.500 Ärztinnen und Ärzte arbeiten in der Gesundheitsverwaltung. Sie kommen überwiegend aus den Fachrichtungen Öffentliches Gesundheitswesen, Innere Medizin, Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie und Zahnheilkunde. Rund 750 Ärztinnen und Ärzte, die auch in Behörden und öffentlichen Körperschaften tätig sind, verfügen über die Weiterbildung zum/r Facharzt/ärztin für Öffentliches Gesundheitswesen.

Die Zuständigkeiten und die Rahmenbedingungen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst liegen bei den einzelnen Bundesländern. Die rechtlichen Grundlagen werden in Bundes- und Landesgesetzen geregelt.

Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

  • ist der Dachverband der Landesverbände des öffentlichen Gesundheitsdienstes kooperiert mit anderen ärztlichen Berufsverbänden und wissenschaftlichen Fachgesellschaften auf nationaler und internationaler Ebene
  • ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“
BZÖG
Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V.
www.bzoeg.de
Weitere Informationen
Der Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V. (BZÖG) nimmt die beruflichen Interessen der im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte wahr, bietet u.a. Fortbildungen für seine Mitglieder an und koordiniert die Arbeit der Zahnärztlichen Dienste in den Ländern. Der Verband ist ein eingetragener Verein und wird in den Ländern durch die Landesstellen vertreten. Seit 1967 hat er den Status einer wissenschaftlichen Gesellschaft.

Was wir wollen
Der BZÖG engagiert sich für die Mundgesundheitsförderung und eine sozial orientierte Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Er setzt sich dabei für die Verbesserung der Mundgesundheit der Bevölkerung, insbesondere aber der Kinder und Jugendlichen ein. Basis für die Planung, Organisation und Durchführung bevölkerungs- und gruppenorientierter präventiver lnterventionskonzepte bilden dabei die Ergebnisse der Gesundheitsberichterstattung.

Handlungsfelder im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung
Der Öffentliche Gesundheitsdienst übernimmt auf kommunaler und Landesebene die koordinierende und steuernde Rolle in der Zusammenarbeit mit den Partnern und in Gremien gleicher Zielsetzung.

  • Eine zahnärztliche Betreuung der Bevölkerung durch einen Zahnärztlichen Öffentlichen Gesundheitsdienst ist unverzichtbar.
  • Abhängig vom sozialen Status weist ¼ der Kinder und Jugendlichen noch immer schwere Schäden im Gebiss auf.
  • Zunehmende Liberalisierung auf dem Gesundheitsmarkt erfordert unabhängige Beratung.
  • Die zahnärztliche Betreuung einer größeren Anzahl pflegebedürftiger Menschen in einer älter werdenden Gesellschaft bedarf der Koordination.

Auf Bundesebene
Wir arbeiten auf der Bundesebene u.a. in der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e.V., dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V., dem Aktionskreis Tag der Zahngesundheit, in der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. und im Kooperationsverbund für Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten mit.

Auf Landesebene
Auf der Landesebene vertreten die Landesstellen die Interessen in den Gesundheitsministerien, Landesarbeitsgemeinschaften und Zahnärztekammern. Die Mitglieder setzen ihre Kenntnisse und Erfahrungen in der täglichen Arbeit in den Kindertagesstätten, Schulen und Gesundheitsämtern um. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag, um das Ziel, Chancengleichheit bezüglich des Mundgesundheitszustandes insbesondere für Kinder und Jugendliche zu erreichen.

Was wir tun
Der BZÖG wirkt auf Bundesebene in den genannten Organisationen bei der Konzipierung wesentlicher Grundlagen mit, die für die Arbeit in den Gesundheitsämtern bedeutsam sind. Diese Grundsätze, Rahmenvereinbarungen etc. fließen in den Ländern in Gesundheitsdienstgesetze, Schul- und Kitagesetze, Richtlinien bzw. Vereinbarungen mit ein. Der BZÖG-Vorstand veranstaltet regelmäßige Arbeitstagungen, beruft Arbeitsgruppen ein und veranstaltet jährlich in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e .V. einen wissenschaftlichen Kongress. Als lnformationsmedium erhalten die Mitglieder zweimal jährlich die Verbandszeitschrift „Zahnärztlicher Gesundheitsdienst“.